Die JPN hat keinen Bock auf den „Bock“ und sagt: „kein Blatt-Papier-breit den Faschisten!“
Seit Montag wird in Hannover ein rechtsradikales Pamphlet in Umlauf gebracht. Es hat den Titel „Der Bock“
und soll als rechtsradikale Schülerzeitung an Schüler in der Region Hannover verteilt werden.
Von der 16 Seiten umfassende Jugendzeitung der parteiunabhängigen Neonazis aus Hannover, sollen 20 000 Exemplare verteilt werden.
Das kündigen die Rechtsradikalen in einer Pressemitteilung an. Untertitel des Blattes: „Sprachrohr der Gegenkultur“.
Laut der Internetseite der Kameradschaft73 aus Zelle, sollen bereits 4000 Exemplare des „Bocks“ verteilt worden sein.
Als Jugendpresseverband sagen wir: „Kein Blatt-Papier-breit den Faschisten!“
Wir rufen dazu auf, den Nazis entschieden entgegenzutreten.
In Hannover ist kein Platz für Nationalsozialistisches Gedankengut!
Meldet uns doch bitte, falls das Naziblatt auch an Eurer Schule/in Eurer Umgebung auftaucht oder aufgetaucht ist.
Es gilt ein weiteres Verteilen der Nazizeitung zu verhindern!
„Der Bock“ hat als Impressum lediglich ein Postfach angegeben, somit stellt das Verteilen des Pamphletes eine Ordnungswidrigkeit dar,
die mit bis zu 5 000 Euro geahndet werden kann.
Solltet ihr also mitbekommen, wo der Bock verteilt wird, meldet dies bitte unverzüglich auch der Polizei!
Wegen eventueller volksverhetzender Inhalte, haben wir bereits eine Strafanzeige gestellt.
Sollte das Pamphlet bereits verteilt worden sein, sprecht darüber im Unterricht, um zu verhindern,
dass die Nazis mit ihrer menschenverachtenden Ideologie auch nur bei einem einzigen Schüler landen können.
Als Jugendpresseverband finden wir es unerträglich, dass ein solches Pamphlet an den Schulen verbreitet wird.
Der Bock verherrlicht die NS-Ideologie und denunziert unsere Mitbürger ausländischer Herkunft.
Dies können und werden wir nicht tolerieren!
Zeilen wie „Ausländerintegration heißt bei uns Rückführung und ein mit Schoko überzogenes Schaumgebäck bleibt ein ‚Negerkuss’.“
sagen alles über die Gesinnung der Autoren!
Wir haben jedenfalls keinen Bock auf „den Bock“
Die Mitgliederversammlung der Jungen Presse Niedersachsen hat am vergangenen Wochenende ihren neuen Vorstand gewählt.
Neu im Vorstand sind: Jan Sommerfeld (vorne), Vanessa Engelmann (links) Ann-Kathrin Töpper (rechts), Len Sander (rechts, mitte). Im Amt bestätigt wurden Maiko Schaffrath (oben, mitte), Viviane Petrescu (mitte) und Christopher Jonck (oben).
Der Vorstand freut sich auf ein produktives und erfolgreiches Jahr 2010 mit Großprojekten wie dem JugendMedienCamp NordWest in Loxstedt und den JugendMedientagen Niedersachsen in Hannover (in Kooperation mit der Fachhochschule Hannover).
Foto: Zeno F. Pensky
Die Junge Presse Niedersachsen startet mit einem umfangreichen und abwechslungsvollen Seminarprogramm in das Jahr 2010. Im ersten Quartal werden neben einer Teamerschulung für JPN-Aktive auch Rechercheseminare zu den Themen Boulevardjournalismus, Medien, Macht & Politik, Energie und Atomkraft stattfinden.
Bei diesen Seminaren sind junge niedersächsische Journalisten eingeladen anhand eines aktuellen Themas zu recherchieren und eigene Artikel dazu zu schreiben.
Aber auch Grundlagenseminare gehören wieder zum Bildungsprogramm 2010: In den Praxisseminaren lassen sich Radiojournalismus, Journalistisches Schreiben und Fotografie sowie Layout & Design erlernen.
Außerdem wird es die jährliche Großveranstaltung der JPN, das JugendMedienCamp NordWest 2010 mit 100 Teilnehmern geben, und junge Medienmacher sind eingeladen mehr über Poetry Slam zu lernen oder eines der Mitgliedertreffen zu besuchen. Eine Übersicht über alle Veranstaltungen gibt es hier